Autorenarchiv: KLK

Neujahrsempfang 2016

Liebe Köngernheimerinnen, liebe Köngernheimer, liebe Gäste,

Prosit Neujahr; so haben wir um Mitternacht das neue Jahr willkommen geheißen und mit diesem Ruf begrüße ich Sie heute ganz herzlich beim Neujahrsempfang der Gemeinde. Schön, dass Sie vielleicht zum ersten Mal oder auch als Wieder-holungstäter dabei sind und dem einmaligen Flair, die irgendwie andere freundliche und besondere Stimmung miterleben wollen. All denen, die aus Krankheitsgründen heute nicht dabei sein können gelten meine besten Genesungswünsche. Ein herzliches Willkommen und Dankeschön geht an die BigBand Selzen-Köngernheim, die uns schon musikalisch eingestimmt hat, schön, dass auch ihr wieder dabei sein könnt und im Anschluss für den besonderen Schwung sorgt.

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Das Jahr 2015 haben wir nun in unserem Lebenskalender, der aus verschiedenen Kapiteln besteht, abgehakt. Familie, Beruf, Freunde, Vereine, Politik, überall dort wo Menschen zusammenkommen, wird es nicht langweilig. Man diskutiert, man streitet, man verträgt sich, mal fühlt man sich ungerecht behandelt, manchmal behandelt man andere zu Unrecht, man feiert, man lacht, man weint, das gehört alles zu einem funktionierenden Miteinander – zum Leben, in all seinen Facetten. Manche Schicksalsschläge müssen verkraftet werden, das älter werden ist auch nichts für Feiglinge und so hat jeder sein Päckchen zu tragen. Wohl dem, dem ein glückliches Jahr beschieden war.

2015 gab es auch ein paar Päckchen in der Gemeinde Köngernheim zu tragen, da waren aufgerissene Bürgersteige und Straßen, Umstellung der Leuchten, DSL das vielleicht irgendwann mal hält, was es verspricht, Erdverkabelung. Ein großes Stück Arbeit in unserer Gemeinde. Fortsetzung folgt in diesem Jahr. Die Breitbandver-kabelung wird eine immer wichtigere Rolle einnehmen, ob die Gemeinden infrastrukturell gut aufgestellt sind. Ohne eine gute Infrastruktur auf diesem Gebiet, haben wir schlechte Karten in der Zukunft, denn viele Berufstätige und Selbständige werden immer mehr darauf angewiesen sein. Der bundesweite Kita-Streik betraf auch unsere Kindertagesstätte. Allerdings gelang es durch die Organisation und Einrichtung von Notgruppen, die größten Probleme einigermaßen abzufedern, was nicht in allen Gemeinden möglich war. Ein Dank geht hier an die Kita-Leitung und die Erzieherinnen, die dies umsetzen konnten.

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Trauerhalle, das Thema war in den letzten Jahren Bestandteil der Neujahrs-ansprache und ich bin froh, dieses Kapitel demnächst abschließen zu können. Dann wird Köngernheim eine moderne neue und pietätvolle Trauerhalle zur Verfügung haben, die den Ansprüchen an die Zukunft hoffentlich stand halten wird.

Verlegung der Bushaltestelle „Am Römer“. In diesem Kontext gab es in 2015 neue Erkenntnisse, die nun in der ersten Ratssitzung 2016 Gegenstand der Beratung sein werden. Es muss gut abgewogen und überlegt werden. Eine Verlegung vom Römer ca. 100 m weiter runter Richtung Kreisel mit der Nutzung der Überquerungshilfe, wird eine zu prüfende Alternative sein.
Bezüglich der Bushaltestelle im Bereich Judenpfad sind nun der Landkreis und das Land in der Pflicht, für die nötige Sicherheit zu sorgen. Die Gemeinde hat ihre Hausaufgaben gemacht, die Beleuchtung wurde bereits im November beauftragt, nun warten wir auf die behördlichen Mühlen, die nicht die schnellsten sind, damit die Beleuchtung endlich umgesetzt werden kann. Ca. 13.000 Euro betragen die Kosten für die Ortgemeinde. Das ist gut investiertes Geld, geht es doch um die Sicherheit der Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.

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Sickingenhalle, auch ein Thema auf unserer Agenda. Hier gibt es erhebliche Probleme mit gerissenen Leimbindern, die durch das Glasdach mit seiner enormen Hitzeentwicklung von über 50 Grad Celsius im Sommer im Dachbereich entstanden sind. Sport treiben ist auch in den Abendstunden eine Qual, wenn immer noch um 19.30 h 31 Grad heiße Temperaturen herrschen. Und das nicht nur im vergangenen Rekordsommer. Wir werden die Dachkonstruktion energetisch sanieren, aller Voraussicht nach die Beleuchtung in der Halle gleichzeitig auf LED umrüsten, mit erheblichem Einsparpotential bei den Energiekosten. Das wird mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes machbar sein und bedeutet für unseren Geldbeutel: Glück im Unglück.

Die Finanzlage der Gemeinde ist nach wie vor nicht rosig. Unter den TOP 20 der höchst verschuldeten Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen liegen wir auf Platz 11, was uns allerdings die Fördermöglichkeit bezüglich der Sickingenhalle erst eröffnet.

Wenn die Kommunen über 70 % der Steuereinnahmen über Umlagen wieder abgeben müssen, bleibt der Gestaltungsspielraum nicht nur eng, er ist gar nicht mehr vorhanden. Im Köngernheimer Haushalt existieren keine Luxusausgaben. Ohne den Dorfförderverein, würde die Musik noch leiser spielen und der Markt der Möglich-keiten wäre bei null. Das kann nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden sein.

Das Baugebiet wird überplant werden und es erfolgt eine Neuausrichtung. Grund hierfür ist die seit 5 Jahren währende Diskussion bezüglich der Erschließung und die Befindlichkeiten diverser Eigentümer. „Jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann“ Das ist zurzeit die Überschrift über den Stand der Dinge in dieser Angelegenheit.

Anfang des Jahres werden sich der Sozialausschuss und anschließend der Gemeinderat mit der neuen Konzeption der Kita befassen. Die akribisch und professionell erarbeitete und mit externem Sachverstand vorgelegte Konzeption ist sehr vielversprechend. Die Qualität in unserer Kita muss sich vor niemandem verstecken. Wer die Aufführung der Kita-Kinder anlässlich des Seniorennachmittags miterlebte konnte sehen, dass das mehr als erstaunlich war und nur mit einem homogenen Team und motivierten Kindern funktionieren kann.

Das Vereinsleben in Köngernheim leidet wie in vielen anderen Gemeinden am ständig abnehmenden Willen ehrenamtlichen Engagements. Das ist eine sehr traurige Entwicklung und sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Vereinswelt. Es muss ein Umdenken stattfinden, das hoffentlich nicht so endet nach dem Motto: keine Helfer – keine Angebote mehr – Tote Hose in Köngernheim…….. Diese Schlagzeilen müssen dringend vermieden werden, denn unser Dorf würde ohne eine Kerb, ohne Fastnacht, ohne das Freizeitangebot des Turnvereins, ohne dem Engagement des Dorffördervereins, ohne Kita-Elternausschuss, ohne Seniorenmittagstisch und Seniorennachmittagen, ohne dem Engagement der Bigband Selzen-Köngernheim, ein langweiliges Kaff. Darüber sollte mal nachgedacht werden! Die Verantwortlichen des KCC werden gleich im Anschluss Karten für die Prunksitzung verkaufen. Es wäre schön, wenn sich noch einige entscheiden, diese Veranstaltung zu besuchen und somit den KCC unterstützen. Die Saalfastnacht gehört in Rheinhessen einfach dazu.

Daher geht auch mein besonderer Dank heute an alle, die sich in ihrer noch so wenigen Freizeit unermüdlich für die Belange des Gemeinwohles einsetzen, ob in der Feuerwehr, im TVK, KCC, Bigband, den Kirchen, dem Dorfförderverein, der Gemeinde, im Seniorenkreis. Vielen Dank vor allem auch für die wunderbare Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde!

Ein Köngernheimer hilft seit einigen Jahren direkt vor Ort in einer armen Region Europas. Heiko Solberg fährt 1 bis 2 mal jährlich in ein rumänisches Dorf und bringt dort u.a. gespendete Kleidung für die Menschen vor Ort. Ein starkes ehrenamtliches Engagement was bei diesem Rückblick und Ausblick eine besondere Erwähnung verdient hat.

Politisch auf der Ebene der Verbandsgemeinde bleibt die Entwicklung des Rhein-Selz-Parks in direkter Nachbarschaft zu unserer Gemeinde ein Thema. Ob der Investor in dem Falle hält was er verspricht, ist abzuwarten. Das tragische an der Erfahrung ist ja, dass man sie erst macht, wenn man sie bereits benötigt hätte. Die Devise heißt abwarten, aber nicht Teetrinken, sondern genau und kritisch hinschauen, hinterfragen und das sollten wir auch von den politisch Verantwortlichen, die in der GmbH als Vertreter der Kommunalen Seite sitzen, erwarten.

Am 13.3.2016 werden wir zur Landtagswahl aufgerufen. Wie immer können Sie hier in der Sickingenhalle ihre Stimme abgeben. Das wird ein spannender Termin im Kalender mit einem Quo vadis Rheinland-Pfalz.

Politisch international wurde 2015 von 2 Themen dominiert: Griechenland ist mal wieder pleite und mega Flüchtlingsstrom nach Deutschland. Wir stehen vor horrenden Herausforderungen in Europa und ich hoffe nur, dass die Politik der Vernunft europaweit die Mehrheiten stellen kann. Diverse Wahlen im benachbarten Ausland lassen da Schlimmes befürchten, der Rechtsruck ist salonfähig geworden, partikular Interessen sind auf dem Vormarsch.

Die Sorgen und Nöte auch unserer Bevölkerung müssen ernst genommen werden, wir wollen in unserem Wertesystem weiterleben, weil es Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung seit Jahrzehnten garantiert und zwar für beide Geschlechter. Wir benötigen eine starke Wirtschaft und Arbeitsplätze, die so bezahlt werden, damit die Menschen in Deutschland ihr Leben finanzieren können, ohne auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein. Das gleiche gilt für die Rentner, es muss auch in Zukunft gesichert sein, dass nicht nur Pensionäre über ein gerechtes und ausreichendes Alterseinkommen verfügen, sondern auch diejenigen, die sich fleißig in normalen Berufen über 40 Jahre abgeschafft haben. Eine riesige Aufgabe für die Zukunft.

Im Zuge des Flüchtlingsstroms nach Deutschland sind auch in Köngernheim einige Flüchtlingsfamilien untergebracht worden und wurden mehr als freundlich willkommen geheißen. Ob sie ein Bleiberecht erhalten, das ist mehr als fraglich, was für diese Familien eine schwierige Situation darstellt. Vielen Dank in dem Zusammenhang auch an alle, die die Familien in Köngernheim unterstützen und nach ihnen schauen. Aus Köngernheim ist Klaus Wagner in diesem Bereich sehr engagiert, auch an ihn ein herzliches Dankeschön. In der VG Rhein-Selz ist es den Verantwortlichen bisher bravourös gelungen, die Ankömmlinge alle dezentral, d.h. in vorhandenen Wohnungen unterzubringen, so dass eine zentrale Massenunterkunft nicht erforderlich war. Es bleibt abzuwarten, ob das auch in 2016 so organisiert werden kann, oder ob der Zuzug weiter anschwillt, was wiederum mit nicht unerheblichen Problemen organisatorischer und logistischer Art einhergehen könnte.

Mit den folgenden Zeilen zum Nachdenken danke ich Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit:

Ich bin dankbar

  • für die Steuern, die ich zahle, weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen
  • für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug zu essen
  • für das Durcheinander nach der Feier, das ich aufräumen muss, weil das bedeutet, ich war mit lieben Menschen umgeben
  • für den Rasen, der gemäht, die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet, ich habe ein Zuhause
  • für die laut geäußerten Beschwerden über die Regierung, weil das bedeutet, wir leben in einem freien Land und haben das Recht auf Meinungsäußerung
  • für die Parklücke, ganz hinten in der äußersten Ecke des Parkplatzes, weil das bedeutet, ich kann mir ein Auto leisten.
  • für die Frau in der Gemeinde, die hinter mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet, dass ich gut hören kann
  • für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet, dass ich genug Kleidung habe.
  • für die Müdigkeit und die schmerzenden Muskeln am Ende des Tages, weil das bedeutet, ich bin fähig, hart zu arbeiten.
  • für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt

Wie viel Grund zum Danken haben wir? Es kommt offensichtlich auf die richtige Betrachtungsweise an. Dankbare Menschen sind zufriedene Menschen.

Gehen wir alle mit einer Portion Zuversicht und Gottvertrauen in das Jahr 2016. Mögen wir von Schicksalsschlägen verschont bleiben und uns gesund und munter am 1.1.2017 wieder zum Neujahrsempfang einfinden können.

Ein Dank an Familie Horter, die für die Bewirtung des heutigen Empfangs sorgt. Der Dorfförderverein eröffnet natürlich heute die Grillsaison 2016 für Sie liebe Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ein herzliches Dankeschön an Sabine und Andreas Bender, die dies für Sie und den Verein möglich machen. Wer den Verein nicht nur mit dem Verzehr einer Grillwurst unterstützen will, kann einen Spendenbeitrag in die Spendenbox einwerfen.

Und so wünsche ich Ihnen allen ein gesundes, gesegnetes und vor allem zufriedenes Neues Jahr 2016.

Ortsbürgermeisterin Jutta Hoff

Die Neujahrsansprache der Bürgermeisterin Jutta Hoff zum Download als PDF: Neujahr2016

Presseerklärung bzgl. Trauerhalle

Gemeinsame Presseerklärung der Fraktion der kreativen liste Köngernheim sowie der Gemeindeverwaltung Köngernheim

„FWG kann Ratsentscheidung nicht akzeptieren“ AZ 06.08.2015

Die Pressemitteilung der FWG Köngernheim zum Thema Trauerhalle spiegelt eindrucksvoll, dass die Ratsmitglieder dieser Gruppierung, die Augen vor nüchternen Tatsachen verschließen. Sie sind allwissender als jeder Fachgutachter und gesteuert von emotionaler Sichtweise. Diese Sichtweise verschließt den Blick leider auf die nackten Fakten.

Bereits 10 Jahre nach dem Bau der Trauerhalle Anfang der 1970iger Jahre, kann öffentlichen Ratsprotokollen entnommen werden, dass ein erheblicher Sanierungsbedarf der Halle bestehe.

In den 1990iger Jahre wurde ein Antrag auf Zuschüsse aus dem Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz gestellt und zwar in Höhe von über 220.000 DM. Dieser Sanierungsantrag für die Halle wurde abgelehnt! Anschließend wurden Gelder im hohen fünfstelligen Bereich für einen Abriss zweier Nebenräume, einer neuen Dachkonstruktion auf dem Anbau, der Installation einer Heizung sowie der Verpressung der Klinkerwand zur Ortsseite hin seitens der Gemeinde investiert. Das Ergebnis: Diese Gelder hätte man sparen können, denn sie packten das Übel nicht an der Wurzel! Die Bodenplatte dieser Halle ist durch einen Diagonalriss komplett beschädigt. Die verbaute Betongüte entsprach nicht den Erfordernissen, auch damals nicht. Die Bimssteine, der zum Ort hin weisenden Außenwand sind innen komplett verfault und die Wand wird von den Klinkern gehalten. Grund hierfür ist aufsteigende Kapillarfeuchte. Die Vertreter der FWG haben in mehreren Sitzungen die Meinung vertreten, ein neues Dach würde die Probleme beheben. Hier unterliegen die Kolleginnen und Kollegen einer kompletten Fehleinschätzung. Bereits der Förderantrag in den 1990iger Jahren hatte die tatsächliche Problematik thematisiert und auch damals wurde die Meinung der Fachleute „weggewischt“.

Eine jetzige Kernsanierung der Halle würde folgendes bedeuten: Entkernung bis auf die Betonstützen, verpressen des Diagonalrisses und Neubauaufbau innerhalb dieses alten Konstruktes. Ob die Armierungen in den Betonteilen Stützen und Ringanker unbeschädigt sind, konnte der Gutachter nicht feststellen, auch hier wären wir vor bösen Überraschungen nicht geschützt. Jeder Bürger, der einmal ein altes Gebäude saniert hat, weiß die Unwägbarkeiten einzuschätzen. Die Kostenexplosionen im Bereich von sanierten Gebäuden, auch im öffentlichen Bereich, können fast täglich der Presse entnommen werden.

Die Fraktion der kreativen liste sowie die Gemeindeverwaltung mit Ortsbürgermeisterin Jutta Hoff, den Beigeordneten Sabine Stauß und Bernhard Hammer, haben sich bei dem Grundsatzbeschluss für den Abriss und Neubau der Halle auf Fakten und wirtschaftliche Berechnungen verlassen und nicht auf emotionale Beweggründe. Dafür wurden wir vom Wähler mit einer Mehrheit ausgestattet, mit der wir verantwortungsbewusst umzugehen haben. In den vergangenen Jahren wurden mehrfach Sanierungsbedarfe aufgrund mangelnder Instandhaltung (siehe altes Rathaus Köngernheim, Holzbrücken über Selz und Goldbach, Holzbalkon Kindertagesstätte, marode Spielplätze in der Gemeinde) festgestellt und mit dem Einsatz von Finanzmitteln und Fördermitteln korrigiert.

Der Verkauf des alten Rathauses war lange Zeit ebenfalls Opfer emotionaler Auseinandersetzungen in der Gemeinde. In der Rückschau war der Verkauf die einzig richtige Option, langfristig wirtschaftlichen Schaden von der Gemeinde abzuwenden.

In einem demokratischen Prozess entscheiden Mehrheiten, die Demokraten zu akzeptieren haben, ob es ihnen passt oder nicht. Die Ratsmehrheit hat sich für den Neubau entschieden und glücklicherweise die Zusage von Fördermitteln aus dem Investitionsstock des Landes erhalten. Das ist noch lange nicht selbstverständlich! Dieser Förderzusage ging eine Bewertung der Investition durch die Kommunalaufsicht voraus. Wir unterliegen als Teilnehmer des Entschuldungsfonds des Landes Rheinland-Pfalz strengen Kriterien. Die Aufsichtsbehörde sowie das Innenministerium hätten der Förderung des Neubaus nicht zugestimmt, wenn eine Sanierung tatsächlich die wirtschaftlichere Variante gewesen wäre.

Es ist schade, dass sich die Ratsmitglieder der FWG nun der Mitsprache bei der Gestaltung der Halle durch ihr Stimmverhalten komplett entziehen. Dafür wurden sie von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde sicherlich nicht gewählt.

Sommer, Sonne, Sonnenschein…

Die kreative liste Köngernheim wünscht allen eine wunderschöne Sommerzeit. Ob im heimischen Garten, auf dem gemütlichen Balkon oder einem Urlaubsort Ihrer Wahl, genießen Sie die Zeit mit Ihren Lieben und kommen Sie gesund und entspannt wieder zurück.

Herzlichst,

Ihre klk

"Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer." (Ovid, römischer Epiker, 43 v. Chr. – 17 n. Chr.)

„Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.“ (Ovid, römischer Epiker, 43 v. Chr. – 17 n. Chr.)

Köngernheims Kreativos mit dynamischer Tagung

Obwohl die Kreative Liste in Köngernheim mit Jutta Hoff nun schon über zehn Jahre die Bürgermeisterin stellt und bei der vergangenen Kommunalwahl von den Wählerinnen und Wählern mit der absoluten Mehrheit bedacht wurde, ruhen sich die Kreativos auf diesen Lorbeeren nicht aus. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Sickingenhalle wurde daher nicht nur Rückblick auf das Jahr 2014 gehalten, sondern auch schon der Weg für die Zukunft beschritten. Mit Wolfgang Schmidt und Thomas Heier rücken zwei Neulinge in der Kommunalpolitik in den Vorstand der klk. Heier folgt dabei als 2. Vorsitzender Thomas Wohlmuth, der sich nach einer langen erfolgreichen Zeit aus der Kommunalpolitik zurückzieht.

Die Vorsitzende der nimmermüden klk Jutta Hoff fasste in ihrem Bericht für die stattliche Anzahl an Vereinsmitgliedern die Herausforderungen des vergangenen Jahres zusammen. 2014 war ein Jahr der Veränderungen, denn die Bürgerinnen und Bürger hatten die Wahl, die Kommunalwahl. Das hat im Köngernheimer Gemeinderat für starke Mehrheiten gesorgt, die verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen. Eine Chance für unser Dorf, sich den Aufgaben der Zukunft zu stellen und aktiv mitzugestalten, ohne auf Bewährtes zu verzichten. Veränderungen in der Verbandsgemeinde, das Idyll Nierstein-Oppenheim hat ausgedient, wir sind in der VG Rhein-Selz angekommen und nun gilt es diese größte Verbandsgemeinde des Landes Rheinland-Pfalz, zukunftsfähig aufzustellen. Doch gerade der Ausblick ins aktuelle Jahr zeigt, dass vor den Kreativos noch viel Arbeit steht: Wenn der Behördenweg in Sachen Trauerhalle störungsfrei funktioniert, dann könnten wir das Buch „Alte Trauerhalle“ endlich schließen und die neue Halle als pietätvolle Andachtsstätte den vorhandenen und kommenden Generationen zur Verfügung stellen.

Beate Bunn-Torner berichte aus der aufregenden Arbeit der klk-Fraktion im Gemeinderat. Gerade, dass fast alle Beschlüsse im vergangenen Jahr auch mit Ja-Stimmen der Opposition versehen wurden zeigt, dass die klk mit ihrem Grundgedanken „Gemeinsam für Köngernheim“ immer noch auf dem richtigen Weg ist. Die Auseinandersetzung mit anderen Parteien stärkt auch das eigene politische Selbstbewußtsein zum Wohle der Dorfgemeinschaft.

Dass die klk aber mehr als eine „normale“ politische Partei ist, verdeutlichte die Betonung auf Gemeinschaftsschaftserlebnisse. So treffen sich die Kreativos auch außerhalb von Fraktions-, Ausschuss- oder Geminderatssitzungen. Und hierbei werden wichtige Stellschrauben für die Kommunalpolitische Arbeit der dynamischen Kreativen los- oder festgeschraubt. Verstaubte Politik ist halt nicht das Ding der klk und so wird sie sich auch in Zukunft modern, stark und eben kreativ um Lösungen für Köngernheim einsetzen.

Der Vorstand der KLK wurde wie folgt gewählt: Jutta Hoff 1. Vorsitzende, Thomas Heier, 2. Vorsitzender, Stefan Pforr, Kassierer, Sabine Stauß, Schriftführerin. Beisitzer: Horst Grode, Sabine Kunz, Bernhard Hammer, Maria Horter, Wolfgang Schmidt, Veit Schiemann, Muna Lauterbach, Jutta Wahl und Doris Wolf-Slysz

Grußwort zur Köngernheimer Kerb 2015


Die kreative liste Köngernheim wünscht allen Besuchern der Köngernheimer Kerb schöne Tage und den Vereinen, Schaustellern und Straußwirtschaften gute Geschäfte.
Lesen Sie hier das Grußwort unserer Ortsbürgermeisterin Jutta Hoff:

Liebe Kinder, liebe Köngernheimerinnen und Köngernheimer, verehrte Kerbegäste,

wem ist die Kerb??? UNSER!!! Mit diesem Ruf eröffnen wir Köngernheimerinnen und Köngernheimer den Rheinhessischen Kerbereigen. In diesem Jahr starten wir bereits am Freitag, 10.04.2015 mit unseren Feierlichkeiten und die Sickingenhalle und der Kerbeplatz werden zur Partymeile. Bis Dienstag, 14.04.2015 steht unser Dorf „Kopf“. Wir feiern unsere Kirchweih mit einer Mischung aus Tradition, Moderne, abwechslungsreichen Angeboten für Jung und Alt. Den Startschuss kaum noch erwarten kann unsere Kerbejugend, die in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern kann, 5 Jahre „Kingerumer Kerbejugend“!
Wer die Kerbejugend um die diesjährigen Kerbeeltern Samira Lauterbach und Marvin Masendorf als Kerbemudder- und Kerbevadderanwärter unterstützen wird, diese spannende Frage wird anlässlich des Dorfgemeinschaftsabends beantwortet.
Am Kerbefreitag, 10.04.2015 um 19.00 Uhr findet der Dorfgemeinschaftsabend zur Kerbeeröffnung statt. Ein tolles musikalisches Programm mit der BigBand Selzen Köngernheim, der „Kleinen Garde“ dem „Kinderchor der Kindertagesstätte Abenteuerland“, die an Stabaus Premiere feiern konnten, wird allen Gästen dieses Abends geboten.
Ein neues Angebot hält die Kerbejugend an Kerbesamstag für alle Kinder der Altersgruppe 4 Jahre bis 12 Jahre bereit. Von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr organisiert die Kerbejugend Spiel und Spaß in der Sickingenhalle. Alle Kinder, die bei diesem tollen und kostenlosen Angebot aktiv mitmachen, werden anschließend mit Freifahrten für das Karussell bzw. den Autoskooter belohnt. Die Kindertagestätte lädt an diesem Samstagnachmittag zu Kaffee und Kuchen in den Wirtschaftsraum der Sickingenhalle ein.

Am Samstagabend steht die Jubiläumsparty der Kerbejugend als Hightlight im Programm. Ab 20.00 Uhr im Kerbezelt.

Der Sonntag startet mit dem ökumenischen Familien-Kerbegottesdienst um 11 Uhr in der Sickingenhalle. Die musikalische Gestaltung übernimmt die BigBand Selzen-Köngernheim, die auch anschließend zum musikalischen Frühschoppen in der Halle aufspielen wird. Am späten Nachmittag ab ca. 17.00 Uhr werden „Die Guttandins“, engagiert von den Stolperhölzern, auf dem Kerbeplatz für musikalische Unterhaltung sorgen.

Am Dienstag, 14.04. wird ab 16.00 Uhr der Kerbebaum an der Sickingenhalle gepflanzt. Bei dieser kleinen Zeremonie wirken die Kinder der Kindertagesstätte Abenteuerland mit, die Freifahrten werden ab 17.00 Uhr an die Kinder verteilt und um 19.00 Uhr ist es dann soweit, die Kerb 2015 wird von der Kerbejugend um 19.00 Uhr feierlich zu Grabe getragen. Einen Überblick über die Bewirtungsangebote der Gruppierungen und Vereine in und um die Sickingenhalle sowie das umfangreiche und abwechslungsreiche Komplett-Programm können Sie dem abgedruckten Flyer entnehmen.

Die Köngernheimer Straußwirtschaften Dietz und Hammen, Fam. Weimer in der Penningsklause sowie Jordans Untermühle erwarten ihre Kerbegäste mit einem kulinarischen Angebot aus Küche und Weinkeller und rheinhessischer Gastlichkeit.

Unser Dorf lädt Sie alle ganz herzlich ein, teilzunehmen an einem dynamischen und fröhlichen Fest, genießen Sie unbeschwerte Kerbetage bei hoffentlich sonnigem Kerbewetter. Den ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen, die maßgeblich zum Ge-lingen der Kerb beitragen, der Kerbejugend, den Gastronomen und den Schau-stellern wünsche ich viel Spaß, Erfolg und gute Geschäfte an der Köngernheimer Kerb 2015.


Ihre Jutta Hoff
Ortsbürgermeisterin

Wir wünschen entspannte Osterferien!

Die kreative liste Köngernheim wünscht allen Freunden und Gönnern entspannte Osterferien – vor Ort, oder auch in den Bergen oder am Meer – und ein stressfreies Osterfest mit Ihren Lieben.

Viele Grüße
1.Vorsitzende – Jutta Hoff, der Vorstand und die Fraktion


Das weiß ein jeder, wer’s auch sei, gesund und stärkend ist das Ei. (Wilhelm Busch)